Table of Contents
- IT-Beratung in Dubai gründen: Lizenz, Anforderungen & Kosten
- Welche Lizenz braucht eine IT-Beratung in Dubai?
- Free Zone oder Mainland für die IT-Beratung?
- Anforderungen an Gründer und Unternehmen
- Was kostet die Gründung einer IT-Beratung in Dubai?
- Steuern und Buchhaltung einer IT-Beratung
- Steuerfallen für Gründer aus dem DACH-Raum
- Visum und Aufenthalt für Gründer
- Firmenkonto für die IT-Beratung
- IT-Beratung in Dubai gründen Schritt für Schritt
- Typische Fehler, wenn Sie eine IT-Beratung in Dubai gründen
- Häufige Fragen zur IT-Beratung in Dubai
IT-Beratung in Dubai gründen: Lizenz, Anforderungen & Kosten
Wer eine IT-Beratung in Dubai gründen will, plant im ersten Jahr meist mit etwa 7.500 bis 45.000 AED. Die Spanne ist groß, weil Standort und Büroform den Preis stärker bestimmen als die Tätigkeit selbst. Auch die Zahl der Visa schlägt zu Buche. Der Dirham ist an den US-Dollar gekoppelt, die Summe in Euro schwankt also mit dem Wechselkurs.
Die Lizenz ist dabei der kleinere Teil der Rechnung.
Mehr Gewicht haben andere Fragen. Welche Lizenzart passt zu Ihrem Geschäftsmodell, und lohnt sich eine Free Zone oder das Festland? Hinzu kommt, was Ihr Wohnsitz im DACH-Raum steuerlich auslöst. Die Zahlen in diesem Beitrag stammen aus Gebührenübersichten verschiedener Anbieter (Stand Oktober 2026). Sie sind Richtwerte und ersetzen kein Angebot für Ihre konkrete Tätigkeit.
Welche Lizenz braucht eine IT-Beratung in Dubai?
Wer eine IT-Beratung in Dubai gründen will, trifft die erste Weichenstellung bei der Lizenzart. Dubai kennt im Kern zwei Lizenzarten. Die Professional License gilt für Tätigkeiten, bei denen Sie mit Wissen und Arbeitszeit Geld verdienen. Die Commercial License gilt für den Handel mit Waren. IT-Beratung und Softwareentwicklung laufen in der Regel über die Professional License. Kaufen Sie dagegen Hardware oder Softwarelizenzen ein und verkaufen sie weiter, brauchen Sie eine Commercial License.
Das wirkt wie Kleingedrucktes, kostet aber Geld. Üben Sie eine Tätigkeit aus, die nicht auf Ihrer Lizenz steht, drohen Bußgelder. Ein späterer Wechsel der Lizenzart startet Teile des Genehmigungsverfahrens neu. Auch die Gebühren unterscheiden sich: Auf dem Festland liegt die Professional License nach Marktangaben bei rund 3.500 bis 5.500 AED im Jahr, die Commercial License bei 5.500 bis 8.000 AED.
Ein Sonderfall sind regulierte Tätigkeiten. Bieten Sie Verschlüsselung, Cybersicherheitsprodukte, VoIP oder Telekommunikationsdienste an, verlangt die Telecommunications and Digital Government Regulatory Authority (TDRA) eine eigene Freigabe. Dafür fallen nach Marktangaben 5.000 bis 15.000 AED an, dazu kommt zusätzliche Bearbeitungszeit. Reine Beratung oder Softwareentwicklung braucht das meist nicht.
Wer neben IT auch klassische Managementberatung verkauft, findet im Beitrag zur Lizenz für Unternehmensberatung in Dubai die Abgrenzung. Entwickeln Sie ein eigenes Produkt und verkaufen es im Abo, ist der Leitfaden zur SaaS-Lizenz in Dubai die bessere Quelle. Einen Überblick über alle Varianten liefert der Text Welche Geschäftslizenz Sie in Dubai brauchen.
Free Zone oder Mainland für die IT-Beratung?
Seit 2021 ist auf dem Festland für die meisten Tätigkeiten ein Besitz von 100 Prozent möglich. Damit hat die Free Zone einen Teil ihres alten Vorsprungs verloren. Sie bleibt für viele Beratungen trotzdem die bequemere Wahl, weil Visa oft im Paket stecken und ein Flexi-Desk den Mietvertrag ersetzt.
Entscheidend ist eine andere Frage: Wer bezahlt Ihre Rechnungen? Sitzen Ihre Kunden überwiegend im Ausland, etwa in Deutschland, passt meist eine Free Zone. Wollen Sie dagegen Aufträge von Dubaier Unternehmen oder Behörden gewinnen, ist die Festland-Lizenz der direktere Weg. Damit arbeiten Sie im ganzen Emirat ohne Umweg und können an staatlichen Ausschreibungen teilnehmen.
Auf dem Festland stellt das Dubai Department of Economy and Tourism (DET) die Lizenz aus. Sie brauchen dort einen über Ejari registrierten Mietvertrag, das kostet rund 220 AED, und Dubai erhebt eine Marktgebühr von 5 Prozent der Jahresmiete, die mit der Verlängerung fällig wird. Viele Free-Zone-Pakete sparen sich beides, weil ein Flexi-Desk oder virtuelles Büro enthalten ist.
| Zone | Jahrespreis der Lizenz in AED (Richtwert) |
|---|---|
| Meydan Free Zone | 11.500 bis 18.900 |
| IFZA | 13.900 bis 18.900 |
| Dubai World Trade Centre | 15.000 bis 25.000 |
| Dubai Silicon Oasis | 22.000 bis 30.000 |
| DMCC | 28.000 bis 45.000 |
| Dubai Internet City | Freelance-Permit 7.500 bis 15.000, Flexi-Desk 15.000 bis 25.000, Büro ab 25.000 |
Die Tech-Zonen haben ein eigenes Profil. Dubai Internet City ist der etablierte Technologiecluster mit der bekanntesten Adresse für Software- und Plattformfirmen. Dubai Silicon Oasis verbindet einen Technologiepark mit einem Start-up-Umfeld.
Beim Preisvergleich lohnt Skepsis. Warum der niedrigste Einstiegspreis im zweiten Jahr selten gewinnt, zeigt der Vergleich von IFZA, Meydan und SHAMS. Wer aus der EU kommt und mit kritischen Nachfragen von Banken oder Behörden rechnet, liest besser, welche Free Zone für EU-Gründer tragfähig ist. Schwanken Sie grundsätzlich zwischen den Modellen, hilft der Entscheidungsleitfaden zu Free Zone, Mainland und Offshore.
Anforderungen an Gründer und Unternehmen
Ausländische Gründer können eine IT-Beratung in Dubai gründen, ohne einen emiratischen Gesellschafter aufzunehmen. Auf dem Festland arbeitet eine Professional License allerdings häufig mit einem Local Service Agent (LSA). Er kümmert sich um Behördenkontakte und verlangt dafür eine Jahrespauschale von etwa 5.000 bis 8.000 AED. Anteile hält er nicht.
Je nach Zone und Behörde verlangen die Antragsteller diese Unterlagen:
- gültiger Reisepass und Passfoto
- Nachweis von Qualifikation oder Berufserfahrung im IT-Bereich, teils beglaubigt
- eine kurze Beschreibung der geplanten Tätigkeiten, manchmal ein Businessplan
- Adressnachweis aus dem Heimatland
- bei bestehendem Visum in den VAE die Freigabe des bisherigen Sponsors
Wer die Tätigkeiten sauber formuliert, spart sich spätere Nachträge. Unterlagen und Ablauf für Nicht-Emiratis beschreibt der Beitrag Unternehmen in Dubai gründen als Ausländer, den kompletten Prozess der Leitfaden zur Firmengründung in Dubai 2026.
Was kostet die Gründung einer IT-Beratung in Dubai?
Wer eine IT-Beratung in Dubai gründen will, sollte die Einzelposten getrennt prüfen, denn sie summieren sich schneller, als der Lizenzpreis vermuten lässt. Die Tabelle zeigt die üblichen Posten mit Richtwerten aus Marktübersichten.
| Posten | Richtwert in AED | Hinweis |
|---|---|---|
| Professional License (Festland) | 3.500 bis 5.500 pro Jahr | zusätzlich zur LSA-Pauschale |
| Local Service Agent | 5.000 bis 8.000 pro Jahr | nur Festland, Professional License |
| Namensreservierung und Gesellschaftsvertrag (inkl. Erstgenehmigung) | 2.200 bis 3.300 | einmalig |
| Establishment Card | 2.000 bis 2.500 | einmalig, Voraussetzung für Visa |
| Visum pro Person | 4.000 bis 5.500 | oft im Free-Zone-Paket enthalten |
| Ejari-Registrierung | etwa 220 | nur Festland |
| Marktgebühr | 5 Prozent der Jahresmiete | nur Festland, mit der Verlängerung |
| TDRA-Freigabe | 5.000 bis 15.000 | nur regulierte Tätigkeiten |
Daraus ergeben sich je nach Profil sehr unterschiedliche Summen. Ein Einzelberater mit Freelance-Permit in Dubai Internet City zahlt nach Marktangaben grob 7.500 bis 15.000 AED. Ein kleines Start-up mit ein bis drei Gründern auf einem Flexi-Desk landet im ersten Jahr eher bei 20.000 bis 33.000 AED. Eine Professional License auf dem Festland kommt allein auf 12.500 bis 18.000 AED. Anbieter rechnen mit unterschiedlichen Untergrenzen, einzelne nennen für die günstigsten Zonen sogar nur rund 6.000 bis 7.000 AED. Fragen Sie deshalb immer nach dem Gesamtpreis inklusive Visa.
Im zweiten Jahr kehren die meisten Gebühren wieder. Lizenz und LSA-Pauschale fallen jährlich an, ebenso der Kammerbeitrag. Visa laufen meist zwei bis drei Jahre. Obendrauf kommen Buchhaltung und Steuererklärung. Wie die Verlängerung abläuft, beschreibt der Beitrag Gewerbelizenz in Dubai erneuern, und eine breitere Preisübersicht steht unter Kosten der Firmengründung in Dubai.
Steuern und Buchhaltung einer IT-Beratung
Seit Juni 2023 gibt es in den VAE eine Körperschaftsteuer. Gewinne bis 375.000 AED bleiben steuerfrei, darüber liegt der Satz bei 9 Prozent.
Eine Free Zone ändert daran weniger, als viele erwarten. Der Null-Prozent-Satz für Qualifying Free Zone Persons gilt nur für Einkünfte aus einer geschlossenen Liste qualifizierender Tätigkeiten. IT-Beratung und andere Dienstleistungen stehen nach der aktuellen Auslegung nicht darauf. Ob das bei Ihnen im Detail zutrifft, sollten Sie prüfen lassen. Die Grundlagen erklärt der QFZP-Leitfaden der IFZA.
Für kleine Beratungen ist deshalb die Small Business Relief interessanter. Wer in den VAE steueransässig ist und höchstens 3 Millionen AED Umsatz erzielt, kann wählen, als hätte er kein steuerpflichtiges Einkommen erzielt. Mit der Ministerial Decision Nr. 131 von 2026 hat das Finanzministerium die Regelung auf Steuerperioden verlängert, die bis zum 31. Dezember 2029 enden, wie Orbitax berichtet.
Automatisch greift sie nicht. Sie müssen sich für die Körperschaftsteuer registrieren, eine Erklärung abgeben und die Relief dort wählen. Überschreitet der Umsatz einmal 3 Millionen AED, entfällt sie auch für spätere Perioden, selbst wenn er wieder sinkt. Mit dem Status als Qualifying Free Zone Person lässt sie sich nicht kombinieren.
Wo die Grenze zwischen beiden Regimen verläuft, steht im Beitrag QFZP oder Small Business Relief, die Hintergründe liefert Small Business Relief bis 2029 verlängert. Fristen und Strafen bei der Steuererklärung erklärt der Text zur Körperschaftsteuererklärung in den VAE 2026.
Ab 375.000 AED Jahresumsatz kommt die Umsatzsteuer von 5 Prozent hinzu. Buchführung ist ohnehin Pflicht, und die elektronische Rechnungsstellung wird 2026 und 2027 schrittweise eingeführt. Details stehen in den Beiträgen zu den Buchführungspflichten für Unternehmen in den VAE und zu E-Invoicing in Dubai. Für eine Einschätzung Ihrer Lage gibt es die Seite Steuerberater für Dubai.
Steuerfallen für Gründer aus dem DACH-Raum
Dubai senkt die Steuerlast der Firma. Wer eine IT-Beratung in Dubai gründen will, ohne den Wohnsitz zu wechseln, ändert an seiner privaten Steuerpflicht dadurch nichts.
Zwischen Deutschland und den VAE gilt seit dem 1. Januar 2022 kein Doppelbesteuerungsabkommen mehr, wie Steuerberater Tabak erläutert. Wer in Deutschland Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt behält, versteuert sein Welteinkommen weiter hier, auch Einkünfte aus Dubai. Die 183 Tage gelten als Regel der VAE und nicht als Maßstab des deutschen Steuerrechts.
Auch die Firma selbst kann in Deutschland steuerpflichtig werden, wenn ihre Geschäftsleitung dort liegt. Das droht zum Beispiel, wenn Sie die Dubai-Gesellschaft von Ihrem Schreibtisch in Deutschland aus führen.
Dazu kommt die Hinzurechnungsbesteuerung nach den §§ 7 ff. Außensteuergesetz. Sie kann Gewinne einer niedrig besteuerten ausländischen Gesellschaft dem deutschen Gesellschafter zurechnen und trifft vor allem passive Einkünfte. Weil beide VAE-Sätze unter der deutschen 15-Prozent-Grenze liegen, ist sie ein reales Thema. Ob Ihre Beratungserlöse aktiv sind und welche Substanz die Firma vor Ort braucht, hängt vom Einzelfall ab.
Österreich und die Schweiz haben dagegen weiterhin Abkommen mit den VAE. Wer von dort aus gründet, rechnet also anders.
Dieser Abschnitt ersetzt keine Steuerberatung. Ob sich ein Wegzug oder eine Doppelstruktur lohnt, klärt ein Berater, der beide Rechtssysteme kennt. Praktische Hinweise zum Umzug eines bestehenden Geschäfts finden Sie im Beitrag Unternehmen nach Dubai verlegen.
Visum und Aufenthalt für Gründer
Mit der Lizenz entsteht noch kein Aufenthaltsrecht. Zuerst beantragt die Firma die Establishment Card, ohne die sich kein Visum sponsern lässt. Danach folgt das Visum pro Person mit Einreisegenehmigung, Gesundheitscheck, Emirates ID und Stempel. Viele Free-Zone-Pakete enthalten schon ein oder mehrere Visa.
Wie lange das dauert, beschreibt der Beitrag zur Bearbeitungsdauer des VAE-Aufenthaltsvisums, den Ablauf zeigt die Seite zum Visumsprozess.
Ob überhaupt eine eigene Firma nötig ist, hängt vom Umsatz ab. Freelance-Visum oder eigene Firma rechnet das durch, und der Beitrag zur Unternehmensgründung für Freelancer und unabhängige Berater deckt die Variante für Einzelkämpfer ab.
Firmenkonto für die IT-Beratung
Beim Bankkonto gibt’s keine Abkürzung. Banken prüfen neu gegründete Beratungen genau und fragen nach Geschäftsmodell und Herkunft der Mittel. Verträge und eine Website machen den Antrag glaubwürdiger.
Wie das Verfahren läuft, beschreibt der Beitrag Geschäftskonto in Dubai eröffnen, und warum Anträge scheitern, steht unter Warum Geschäftskonten in Dubai abgelehnt werden. Zahlen Ihre Kunden in Euro oder US-Dollar, lohnt ein Blick auf Mehrwährungskonten in Dubai. Berater, die bei der Kontoeröffnung helfen, verlangen nach Marktangaben etwa 1.000 bis 2.000 AED.
IT-Beratung in Dubai gründen Schritt für Schritt
- Tätigkeit festlegen und die passende Lizenzart bestimmen.
- Free Zone oder Festland wählen und ein Angebot mit Gesamtpreis einholen.
- Firmennamen reservieren und die Erstgenehmigung beantragen.
- Gesellschaftsvertrag und Unterlagen einreichen, Flexi-Desk oder Mietvertrag klären.
- Lizenz erhalten und die Establishment Card beantragen.
- Visum, Gesundheitscheck und Emirates ID abwickeln.
- Firmenkonto eröffnen und die Körperschaftsteuer registrieren, bei Bedarf auch die Umsatzsteuer.
In der Praxis vergehen von der Wahl der Tätigkeit bis zur fertigen Lizenz je nach Zone meist einige Wochen, das Bankkonto kommt obendrauf. Wer diese Schritte nicht selbst koordinieren will, findet das Angebot für die Firmengründung in Dubai und für Free-Zone-Firmen auf den jeweiligen Leistungsseiten.
Typische Fehler, wenn Sie eine IT-Beratung in Dubai gründen
Die Tätigkeit steht zu eng oder falsch auf der Lizenz. Wer Beratung und Softwareverkauf mischt, braucht beides im Lizenztext, sonst fehlt die Grundlage für spätere Rechnungen.
Der Preis entscheidet allein. Das günstigste Paket sieht im ersten Jahr gut aus und kann im zweiten teurer werden, wie der Vergleich oben zeigt.
Die Steuerregistrierung kommt zu spät. Die Körperschaftsteuer ist für alle lizenzierten Firmen Pflicht, auch wenn am Ende 0 Prozent anfallen.
Der Wohnsitz bleibt unbeachtet. Wer in Deutschland bleibt und die Firma von dort führt, handelt sich genau die Steuerpflicht ein, die er mit der Gründung vermeiden wollte.
Weitere Stolpersteine sammelt der Beitrag 10 kostspielige Fehler bei der Firmengründung in Dubai.
Häufige Fragen zur IT-Beratung in Dubai
Was kostet es, wenn Sie eine IT-Beratung in Dubai gründen?
Im ersten Jahr liegen die Gesamtkosten nach Marktangaben meist zwischen 7.500 und 45.000 AED. Ein Einzelberater mit Freelance-Permit kommt mit 7.500 bis 15.000 AED aus, ein kleines Team auf einem Flexi-Desk mit 20.000 bis 33.000 AED. Regulierte Tätigkeiten mit TDRA-Freigabe liegen darüber.
Brauche ich eine Professional License oder eine Commercial License?
IT-Beratung und Softwareentwicklung laufen in der Regel über eine Professional License. Eine Commercial License brauchen Sie, sobald Sie Hardware oder Softwarelizenzen einkaufen und weiterverkaufen.
Kann ich als Ausländer 100 Prozent der Firma besitzen?
Ja, für die meisten Tätigkeiten. In Free Zones gehört Ihnen die Firma vollständig, und auf dem Festland ist seit 2021 ebenfalls ein Besitz von 100 Prozent möglich. Bei einer Professional License auf dem Festland arbeiten Sie meist zusätzlich mit einem Local Service Agent, der keine Anteile hält.
Zahlt eine IT-Beratung in der Free Zone keine Steuern?
In der Regel doch. Der Null-Prozent-Satz gilt nur für qualifizierende Tätigkeiten, und IT-Beratung gehört nach der aktuellen Liste nicht dazu. Gewinne über 375.000 AED unterliegen 9 Prozent. Kleine Beratungen mit höchstens 3 Millionen AED Umsatz können die Small Business Relief wählen, die bis 2029 verlängert wurde.
Kann ich eine Dubai-Firma von Deutschland aus führen?
Gründen dürfen Sie, die Steuerfolgen sind das Problem. Liegt die Geschäftsleitung in Deutschland, kann die Firma hier steuerpflichtig werden, und mit deutschem Wohnsitz versteuern Sie Ihr Welteinkommen hier. Seit 2022 gibt es kein Doppelbesteuerungsabkommen mehr. Lassen Sie den Einzelfall von einem Steuerberater prüfen.
Wie lange dauert es, wenn Sie eine IT-Beratung in Dubai gründen?
Je nach Zone vergehen meist einige Wochen bis zur Lizenz. Visum und Bankkonto brauchen zusätzliche Zeit, besonders bei neuen Firmen.
Wer eine IT-Beratung in Dubai gründen will, braucht vor jeder Gebühr eine Antwort auf eine Frage: Wo sitzen die Kunden, die Ihre Rechnungen bezahlen, und wo sitzen Sie selbst? Alles Weitere folgt daraus.
Experten für Unternehmensgründung in den VAE
Dubai Consultant ist ein Beratungsunternehmen für Unternehmensgründungen, das internationale Unternehmer, Start-ups und Investoren bei der Gründung von Firmen in Dubai und den VAE unterstützt. Wir bieten eine umfassende Betreuung – von der Firmengründung über die Lizenzierung in Freihandelszonen oder auf dem Festland (Mainland) bis hin zu Corporate Banking, Visa-Service und der Einhaltung regulatorischer Vorschriften –, um die Unternehmensgründung einfach, effizient und reibungslos zu gestalten.
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